Gesehn und auch sofort verknallt.
Geküsst und auch gekuschelt bald.
Gestreichelt - aneinander gerieben.
Die Leiber heiß – es endlich getrieben.
Extase und Minutenglück
Dann ging er, kam nicht mehr zurück.
Schon bald, er hat sie längst vergessen
Lädt sie ihn ein, zu einem Essen.
Wichtig sei es, meint sie ehrlich,
Er denkt sich noch – war es gefährlich?
Es wird ihm bang und immer banger -
und tatsächlich - sie ist schwanger.
Die Wut, der Zorn, wie durchgeschüttelt
Hat dies ihn ganz und gar gerüttelt
Das kann nicht sein, hört er sich sagen
Wie soll das gehn, verzweifelt fragen.
Er fürchtet sich und lässt sie sitzen
kommt Monate darauf ins Schwitzen
Als sie ihm schon ein Foto schickt
Und er darauf sein Kind erblickt.
Ein Brief war dabei: es gehe ihr gut
Ganz heimlich bewundert er ihren Mut.
Es kann auch ohne Vater gehn
Sieht er, doch möchte er sie sehn.
Und statt weiter davonzurennen
Sich zu seinem Kind bekennen.
Es war nicht leicht, dies sagt er heute
Eltern zu sein und keine Eheleute
War ich zunächst auch ungelenk
So ist mein Kind jetzt ein Geschenk.
Ach, hätt` ich dies erkannt doch eher!
Bin spät, aber doch, der Miss Versteher.
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