MiSS Glückt

Sie war gerade 17, als er starb. Sie war das Nesthäkchen der Familie. Man kann nicht genau sagen, wie sehr sie ihn vermisste. Wir, die graue Masse, können es nur ahnen. In jedem ihrer Freunde suchte sie ihn, reiste um die Welt, aber sie konnte ihn nicht finden. Sie fand nie Ruhe. Sie war entwurzelt. Aber wie es das Schicksal so wollte, wurde sie krank, wie er, ihr Vater. Und er war nirgendwo anders zu finden, als in ihr selbst.

(eingereicht von Sarah-Lisa-Lydia Schmidt)

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4 Kommentare zu “MiSS Glückt”


  1. 1 Matias

    Der Freund oder der Vater? Oder der große Bruder?

  2. 2 Sarah-Lisa-Lydia

    Ihr Vater.

  3. 3 Daniela

    … und die Moral der Geschicht?

  4. 4 Sarah-Lisa-Lydia

    naja, Moral… gibts es nicht unbedingt. Es soll nur zeigen, dass manche Menschen verzweifelt nach etwas suchen, dass ihnen sehr wichtig ist, es dann aber oftmals in sich selber wieder finden oder zumindest in ihrem näheren Umfeld.

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